Ruth Baumgarte und das Wirtschaftswunder. Farbrausch am Kessel

Das Hoesch-Museum Dortmund eröffnete am Sonntag, 11. März 2018, die Ausstellung „Ruth Baumgarte und das Wirtschaftswunder. Farbrausch am Kessel“. Über 350 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft waren der Einladung des Museums gefolgt.

Eine inhaltliche Einführung zur Ausstellung gaben der Kurator Prof. Dr. Hanno Sowade (Haus der Geschichte Bonn) sowie die Direktorin des Koblenzer Ludwig Museums und Ruth Baumgarte-Kennerin, Prof. Dr. Beate Reifenscheid.

Ein Höhepunkt der Veranstaltung war die Lesung der bekannten Schauspielerin Hannelore Hoger, bekannt vor allem durch ihre Rolle als Fernseh-Kommissarin Bella Block, die die Künstlerin noch persönlich kannte. Gebannt lauschten die Besucher Texten aus dem Umfeld der industriellen Arbeit von Martin Walser und Egon Erwin Kisch.

Die Schau umfasst ca. 60 künstlerische Einzelwerke – Aquarelle, Zeichnungen und Gemälde – aus den 1940er bis 1970er Jahren zum Thema "Industrie und Arbeit". Das Gros der Arbeiten entstand im Zeitraum von 1952 bis 1968. Die Werke sind durch einen kulturhistorischen Erzählstrang in den zeitlichen Kontext vom Wiederaufbau der jungen Bundesrepublik und dem Wirtschaftswunder eingebunden.

Die Ausstellung ist noch bis zum 6. Mai 2018 im Hoesch Museum zu sehen.

FOTOALBUM

 

 

 

Neuer Film zu Ruth Baumgartes Frühwerk

Im Nachgang zur Ausstellung "Ruth Baumgarte. Herkunft/ Prägung/ Zäsuren" im Berliner Kulturhaus Karlshorst (4.11.2017 - 7.1.2018) entstand eine Dokumentation zur Frühzeit der Künstlerin, die die Herkunft und Prägung der Künstlerin bis in Jahr 1946 dokumentiert.

 

 

 

»Kann nur das beste Zeugnis geben – Karlshorster Sinti-Familien im Nationalsozialismus«

Ausstellung im Museum Lichtenberg im Stadthaus, Türrschmidtstraße 24 · 10317 Berlin

28. Januar bis 29. April 2018

Öffnungszeiten: Di - Fr, So 11 bis 18 Uhr

Telefon +4930-5779738812

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